November 2018

 

Freitag 9.11., 19:30 – 21:00 Uhr

 

Bildervortrag von und mit John-Marco Fader, NABU

Pyrenäen - auf der Suche nach dem Knochenbrecher

So lautet die spanische Übersetzung des Bartgeiers, den wir mehrfach sehen konnten.

 

Veranstaltungsort: Seminarraum des Naturheilverein Pforzheim, Christophallee 21

Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

Foto: John-Marco Fader
Foto: John-Marco Fader

Die spanischen Zentralpyrenäen der Provinz Huesca bilden die wohl vielseitigsten Landschaftsformen des gesamten Grenzgebirges zwischen Frankreich und Spanien. Im Mittelpunkt der Nationalpark von Ordesa, seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe.

 

Inmitten dieser grandiosen Landschaft, geprägt von Canyons und Bergkesseln, Hochweiden, Kalkmassiven und unzähligen Bergseen leben die Könige der Lüfte. Hauptsächlich Gänse- und Schmutzgeier nisten an einigen Stellen in den schroffen Felshängen. Sehr selten dagegen ist der Bartgeier. Sein spanischer Name Quebrantahuesos bedeutet übersetzt Knochenbrecher.

 

Mit fast 3 m Spannweite ist er einer der größten flugfähigen Vögel der Welt und einer der seltensten Greifvögel Europas. Ihn zu finden war unser Wunsch. Da er meist in den unzugänglichen Regionen des Hochgebirges brütet, war eine gezielte Suche nicht möglich.  So galt es, bei unseren Touren bei jedem Schritt die Augen offen zu halten, ob im Gebirge, in Talkesseln, entlang der Schluchten oder auf den Hochalmen. Jederzeit konnten die lautlosen Gleiter  in allen Höhen auftauchen, oftmals nur durch einen Schatten am Boden erkennbar.

 

Oktober 2018

Ein Rotmilan mit Flügelmarke sucht über dem Katharinentaler Hof (Gemeinde Neulingen) nach Nahrung.

Markiert und beringt (Flügelmarke H70, Ringnummer Hiddensee EA0200066) wurde der Jungvogel am 15.06.2018 nördlich von Weimar.

Oktober 2018

Der Aalkistensee hat immer wieder eine Überraschung zu bieten.

 

Rosa Flamingo

Fischadler

Oktober 2018

Raubseeschwalbe

Aalkistensee 5. September 2018  -  Stockholm 2. Oktober 2018

 

Anhand der Ringablesung konnten die Daten einer Raubseeschwalbe dem NABU Pforzheim und Enzkreis übermittelt werden. Der Vogel suchte am Vormittag des 5. September 2018 über dem Aalkistensee (Enzkreis) nach Nahrung.

September 2018

 

Pforzheim und Enzkreis

 

Vögel mit Verdacht auf Usutu-Virus melden

 

Virus breitet sich in Deutschland weiter aus
 

Pforzheim und Enzkreis – Das tropische Usutu-Virus verursacht auch in diesem Sommer ein Vogelsterben, das vor allem Amseln trifft. In Baden-Württemberg zirkuliert das Virus seit 2010, seitdem tritt es jedes Jahr in unterschiedlicher Intensität auf. Um die Entwicklung des Virus besser einschätzen zu können, ist der NABU auf die Mithilfe der Bevölkerung auch im Enzkreis und Pforzheim angewiesen.. Unter www.nabu.de/usutu-melden können Beobach-tungen toter Vögel gemeldet werden. Dort gibt es auch eine Anleitung zum Verschicken toter Tiere an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg oder Veterinär-Untersuchungsämter. Dabei gibt es einiges zu beachten. Neben Fundort, -datum und -umständen sollte der Finder oder die Finderin die Symptome benennen und gerne ein Foto anfügen. Das Tier sollte gut gekühlt und zügig sicher verschickt werden. Bitte die Tiere nicht ohne Handschuhe anfassen.

 

Bislang wurden 2018 bundesweit bereits 1.500 Usutu-Verdachtsfälle an den NABU gemeldet, knapp zwei Drittel davon alleine im August und laufenden September. In Baden-Württemberg ist die Situation noch nicht so dramatisch wie in anderen Regionen: In die-sem Jahr wurden knapp hundert Verdachtsfälle gezählt, was unter dem Bundesdurch-schnitt liegt. Bundesweit wurde der Usutu-Virus bisher in 43 infizierten Vogelkadavern nachgewiesen, davon stammen vier bestätigte Fälle aus Baden-Württemberg. Diese Zahlen können noch steigen, da noch nicht alle eingesendeten Vögel untersucht sind.

 

Die Viren werden ausschließlich von infizierten Stechmücken übertragen, kranke und tote Vögel sind nicht ansteckend für andere Vögel, Haustiere oder Menschen. Der warme Sommer dieses Jahres dürfte die Ausbreitung des ursprünglich tropischen Virus begünstigt haben. Leider kann man Usutu-Infektionen weder verhindern noch behandeln. Waren in den ersten Jahren lediglich wärmebegünstigte Regionen entlang des Rheintals und am Untermain betroffen, konnte seit 2016 eine Ausbreitung über Nordrhein-Westfalen nach Norden und in Richtung Bayern sowie ein Ausbruch im Raum Leipzig und Berlin festgestellt werden. In diesem Jahr sind vor allem die Regionen um Nürnberg, Bremen und Hamburg neu betroffen.

 

Um die tatsächliche Ausbreitung des Virus dokumentieren zu können, ist es wichtig, möglichst viele Verdachtsfälle im Labor bestätigen zu können. Der NABU und Tropen-mediziner bitten daher die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden, um die Auswirkungen einer für Deutschland neuen Vogelkrankheit auf wildlebende Vogelarten zu dokumentieren und deren Folgen abzuschätzen. So können neuartige Gefährdungsursachen für Vogelarten mit anderen Bedrohungen wie Klimawandel und Lebensraumverlust besser verglichen und beurteilt werden.

 

Weitere Informationen:

www.NABU.de/usutu-melden

 

Juli 2018

Pforzheim und Enzkreis

 

Sammelergebnisse der Amphibienschutzaktion im Enzkreis und der Stadt Pforzheim

Juni 2018

Mönsheim

 

Mit der Exkursion „Der Golfplatz - Lebensraum für Pflanzen und Tiere“ möchte der im Heckengäu gelegene Stuttgarter Golf-Club Solitude e.V. interessierten Mitgliedern des NABU Pforzheim und Enzkreis einen Einblick in die vielfältigen Lebensräume für Flora und Fauna auf einem Golfgelände geben. Hierzu werden sowohl die für den Golfsport notwendigen Rasenflächen als auch die Extensivflächen mit den unterschiedlichen Biotoptypen vorgestellt. Bei dem Spaziergang über das Gelände werden am Beispiel von ausgesuchten Biotopflächen Informationen zur Erhaltung und Förderung der landschaftstypischen Flora und Fauna den Teilnehmern vorgestellt und diskutiert, denn: Golfsport und Naturschutz stehen nicht im Widerspruch, sondern können sich bei nachhaltiger Vorgehensweise gegenseitig hervorragend ergänzen. Im Anschluss können die Themen bei einem Getränk auf der Clubhausterrasse weiter vertieft werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Mai 2018

Besuch aus Barcelona

 

Antje Schultner, NABU-Mitglied unserer Ortsgruppe, hat uns folgende Information geschickt:

 

"Im Schwegler-Kasten, der an unserer Hauswand hängt, brüten derzeit die Hausrotschwänze. Das Männchen trägt einen Ring am rechten Fuß und mir ist es nach ein paar Tagen gelungen, die Nummer abzulesen durch Fotografieren. Dadurch konnte ich die Nummer der Beringung ermitteln und habe die Daten an die europäische Beringungszentrale gesandt.

 

Gleich am nächsten Tag bekam ich eine Mail und gleichzeitig auch einen Anruf von der Vogelwarte Radolfzell. Es ist wohl relativ selten, dass die Daten von lebenden Singvögeln abgelesen werden, daher fehlen oft die Informationen über das Zugverhalten. Dieser Hausrotschwanz war im Oktober 2017 in der Nähe von Barcelona, wo er eingefangen und beringt wurde, er wurde damals auf 4-6 Jahre geschätzt. Auf seinem Weg in das Brutgebiet im westlichen Enzkreis hat er rund 1000 Kilometer zurückgelegt."

 

Foto: Antje Schultner
Foto: Antje Schultner

Mai 2018

 

10. bis 13.Mai Stunde der Gartenvögel

 

Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Dieses Mal ist es wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt ein besonders langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag. Unser Motto 2018: Von Vatertag bis Muttertag Vögel zählen!

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/index.html

 

Mai 2018

Der Biss der Zauneidechse - Fotos über das Paarungsverhalten von Zauneidechsen

April 2018

 

21.04.2018 Messe "Gesundheit und Natur" in Bilfingen

 

Bei schönstem Wetter hat unsere NABU-Gruppe die Messebesucher über Nishilfen für Vögel und Wildbienen informiert.

Januar 2018

Dohle, Turmfalke und Schleiereule

31. Januar 2018

Hoch hinaus ging es für die NABU-Mitarbeiter Bernd Feuchter und Jonas Klein.

Bis in den Glockenturm der Katholischen Kirche in Eutingen (Pforzheim) mussten sie klettern, um die Nistkästen für Dohle, Turmfalke und Schleiereule zu erreichen.

Januar 2018

Stunde der Wintervögel

19. Januar 2018 – Bundesweit haben 125.593 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde in 85.188 Gärten und Parks 3.301.964 Vögel gezählt. Das ist in jeder Hinsicht mehr als je zuvor bei einer Stunde der Wintervögel.

Pro Garten gerechnet, gab es 12 Prozent mehr Vögel als im Vorjahr zu sehen. Vor allem Arten die sich 2017 rar gemacht hatten, finden nun wieder in die Gärten zurück, allen voran die verschiedenen Meisen, aber auch Kleiber, Buntspecht und Kernbeißer. Die prozentual stärksten Zuwächse hatten Wintergäste wie Birkenzeisig (plus 500 Prozent) und Fichtenkreuzschnabel (plus 325 Prozent). Haubenmeise und Kernbeißer (je plus 225 Prozent) haben ihren Zuwachs gegenüber dem Vorjahr sicher ebenfalls sehr stark dem Zuzug von Gästen aus dem Norden und Osten zu verdanken. Aber auch die stärksten Rückgänge – Seidenschwanz minus 89 Prozent und Wacholderdrossel minus 54 Prozent – betreffen klassische Wintergäste.

Ergebnisse

TOP 15 bundesweit
TOP 15 bundesweit
TOP 15 Baden-Württemberg
TOP 15 Baden-Württemberg
TOP 15 Enzkreis
TOP 15 Enzkreis
TOP 15 Pforzheim
TOP 15 Pforzheim

mehr Ergebnisse gibt es hier: https://www.nabu.de/news/2018/01/23716.html

Wir bitten um Futterspenden

Für die Aufzucht und Pflege von verwaisten und verletzten Eichhörnchen

und Siebenschläfern benötigen wir dringend:

 

-        Hasel- und Walnüsse,

-        Eicheln, Maronen, Bucheckern,

-        Sonnenblumenkerne.                                     Fotos: U. Wagner

 

Kontakt: Ulrike Wagner, Tel.: 07231-4247384, E-Mail: info@NABU-PF.de

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